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III. Vortrag im römischen Pallotti-Institut 2011 PDF Drucken E-Mail
Jerome Vallabaraj, SDBAm 13. Oktober 2011 fand die dritte Vortragsveranstaltung des römischen Pallotti-Instituts statt, die wie in diesem Jahr alle unter dem Thema "Den Glauben verlebendigen" stand. Um der Frage auf den Grund zu gehen, wie sich der Glaube in der Jugendarbeit thematisieren lässt, wurde P. Jerome Vallabaraj SDB, Professor für Katechese und Jugendpastoral an der Salesianer-Uni in Rom, eingeladen. Der Referent begann seine Präsentation, indem er ein Panorama von dem zeichnete, was er für dringend notwendig in der Jugendkatechese und in Sachen Übertragung von Verantwortung an die Jugend in Fragen der Lebensgestaltung im Glauben hält.
Der heilige Vinzenz Pallotti - unterstrich der Referent - hatte die Courage und den Eifer verschiedene Paradigmenwechsel anzustoßen. Die größten seien folgende geweseno: die Entdeckung, dass es unter Laien eine große Kapazität gibt; die Glaubenserziehung Jugendlicher; neue pädagogische Prinzipien im Formationsprozess. Wenn man Vinzenz Pallotti ernstnimmt, kann man Veränderungen in drei Hauptgebieten der Jugendkatechese feststellen: aus christlicher Sozialisation heraus getreu dem Evangelium als Apostel leben; der Übertragung von Verantwortung den Vorzug geben; und von der Lehre zu einer katechetischen Befähigung. Die in diesen Gebieten enthaltenen Hinweise seien als Richtlinien für diejenigen zu betrachten, die in der Jugendarbeit tätig sind. Die Perspektiven katechetischen Lernens lädt jene ein, Schritte weg von einer Mentalität des Bevormundens hin zu einer des Kundschafters. Jugendliche lassen sich nicht für die Kirche gewinnen, indem man sie bevormundet, sondern indem man zusammen mit ihnen auf Entdeckungsreise geht, gemäß ihres Alters, ihrer Kultur, ihres Wissensstandes.