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Vortragsveranstaltung des römischen Pallotti-Instituts im März 2011 Drucken
D. Tadeusz Wojda, SACAm 10. März fand die erste Vortragsveranstaltung, organisiert durch das römische Pallotti-Institut, statt. Die Vortragsreihe steht in diesem Jahr unter dem Thema "Den Glauben neu beleben". Den ersten Vortrag "Die Areopage des Glaubens heute im Licht der Herausforderungen zu Zeiten Pallottis" wurde gehalten von P.Tadeusz Wojda SAC, Mitarbeiter der Kongregation für die Evangelisierung der Völker. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts - unterstrich der Referent - kam es zu gravierenden Umbrüchen im sozialen und politischen Leben, die sich auch im kirchlichen Leben niederschlugen, vor allem im Bereich der religiösen Freiheit. Die Unterstützer der Französischen Revolution verfolgten das Ziel, die Religion aus dem Leben der Menschen zu eliminieren. Das bedeutete also eine große Herausforderung für die Verkündigung des Glaubens. Der Referent skizzierte die Situation der Kirche in Europa, Afrika, Asien und Amerika, von wo eine große Anstrengung der Kongregation Propaganda Fide ausging, die Mission der Kirche in der ganzen Welt wieder anzukurbeln, vor allem in den Missionsländern. In dieser Zeit entstanden zahlreiche missionarische Ordensgemeinschaften und auch die Fundamente für die Missiologie, die die unterschiedlichen sozio-religiösen Situationen der Bevölkerung betrachtet und die Wahrung der Kultur und Tradition der Völker unterstrich. An diesen von der Kirche ausgehenden Inititaiven nahm auch der heilige Vinzenz Pallotti teil. Und in diese Gemengelage fügt sich auch die Gründung der Vereinigung des Katholischen Apostolats ein mit dem vorrangigen Ziel, den Glauben zu beleben und die Nächstenliebe unter den Menschen zu entzünden. Wenn man die Herausforderungen, die sich Pallotti in dieser Zeit stellten, mit den heutigen konfrontiert, wird man feststellen, dass sie sich nicht groß unterscheiden. Man hebt immer noch die Notwendigkeit einer Neuevangelisierung und die eines veränderten Bewusstseins im Glaubensleben hervor. Heute zeigt sich die Dringlichkeit, verschiedene Bereiche der modernen Gesellschaft im Licht des Evangeliums zu durchdringen und zu erleuchten, zum Beispiel die modernen Mittel der sozialen Kommunikation, die großen Metropolen, den Tourismus, die wirtschaftliche Welt, etc. Diese Gebiete bilden die Areopage, die es mit neuen Methoden zu evangelisieren gilt, aber mit dem gleichen Eifer wie früher.